Trinkwasser

  • Das gelieferte Trinkwasser wird ausschließlich aus gut geschützten Grundwasserleitern in 60 - 80 m Tiefe in seinem natürlichen Zustand entnommen.
  • Das Wasser unterliegt einer ständigen hygienischen Eigenkontrolle und Kontrolle durch das Gesundheitsamt.
  • Moderne Aufbereitungsanlagen gewährleisten die Einhaltung aller von der Trinkwasserverordnung vorgegebenen Qualitäts- und Gesundheitsparameter.
  • Sollten Sie eine komplette Durchschnittanalyse benötigen, so können Sie diese per Fax oder Telefon anfordern.

Versorgungsbereich Niederzone / WW DZ

Badrina, Beerendorf, Beerendorf-Ost, Benndorf, Biesen, Brinnis, Brodau, Delitzsch, Döbernitz, Doberstau, Löbnitz, Gollmenz, Hohenroda, Klitschmar, Kreuma, Kyhna, Laue, Lindenhayn, Lissa, Roitzschjora, Luckowehna, Mocherwitz, Peterwitz, Pohritzsch, Possdorf, Quering, Reibitz, Rödgen, Sausedlitz, Scholitz, Schenkenberg, Selben, Serbitz, Spröda, Storkwitz, Wannewitz, Wölkau, Zaasch, Zschepen, Zschernitz, Zschortau

KomponenteGrenzwert nach TrinkwVMittelwert Versorgungsbereich
Niederzone / WW DZ
Einheit
1.bakteriologische Proben0keine Beanstandungen-
2.freies wirksames Chlor *0,30,16mg / l
3.pH-Wert6,5 - 9,57,61
4.Leitfähigkeit2790477µS/cm
5.Gesamthärte---11,6 (Härtestufe 2)
2,1
°d H
mmol/l
6.Basenkapazität Kb 8.2---0,21mmol/l
7.Säurekapazität Ks 4.3---4,16mmol/l
8.Nitrat50< 2,7mg/l
9.Sulfat25020mg/l
10.Eisen0,2< 0,01mg/l
11.Mangan0,05< 0,002mg/l
12.Calcium---63,4mg/l
13.Magnesium---13,4mg/l
14.Natrium20015,8mg/l
15.Cadmium0,003< 0,0003mg/l
16.Uran0,010< 0,0005mg/l
17.Fluorid1,50,27mg/l

Auszug aus der Jahresdurchschnittsanalyse 2015

* Veröffentlichung der Zusatzstoffe nach §11 (1) Trinkwasserverordnung

In den Wasserversorgungsanlagen des DERAWA Zweckverband Delitzsch-Rackwitzer Wasserversorgung (DERAWA) und im Wasserwerk Delitzsch werden entsprechend des Umweltbundesamtes nach § 11 (1) der Trinkwasserverordnung vom 21. Mai 2001, in der jeweils gültigen Fassung, folgende Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren verwendet, Chlor (s.Tabelle Komponente 2) zur Desinfektion.

Versorgungsbereich Hochzone / FWV

Beuden, Boyda, Brodenaundorf, Freiroda, Gerbisdorf, Glesien, Grebehna, Hayna, Hohenossig, Kletzen, Kölsa, Krensitz, Krostitz, Kupsal, Leipzig(Güterverkehrszentrum Quartier A, B), Lehelitz, Lemsel, Mutschlena, Niederossig, Podelwitz, Priester, Pröttitz, Rabutz, Rackwitz, Radefeld, Werlitzsch, Wiedemar, Wiesenena, Wolteritz, Zschölkau, Zwochau

KomponenteGrenzwert nach TrinkwVMittelwert Versorgungsbereich
Hochzone / FWV
Einheit
1.bakteriologische Proben0keine Beanstandungen-
2.freies wirksames Chlor *0,3< 0,02mg / l
3.pH-Wert6,5 - 9,57,91
4.Leitfähigkeit2790578µS/cm
5.Gesamthärte---13,3 (Härtestufe 2)
2,4
°d H
mmol/l
6.Basenkapazität Kb 8.2---< 0,1mmol/l
7.Säurekapazität Ks 4.3---1,64mmol/l
8.Nitrat50< 2,7mg/l
9.Sulfat250142mg/l
10.Eisen0,20,01mg/l
11.Mangan0,05< 0,002mg/l
12.Calcium---76,0mg/l
13.Magnesium---11,2mg/l
14.Natrium20020,2mg/l
15.Cadmium0,003< 0,0003mg/l
16.Uran0,010< 0,0005mg/l
17.Fluorid1,50,14mg/l

Auszug aus der Jahresdurchschnittsanalyse 2015
n. n. - Messwert ist kleiner als die Nachweisgrenze des Prüfverfahrens

* Veröffentlichung der Zusatzstoffe nach §11 (1) Trinkwasserverordnung

In den Wasserversorgungsanlagen des DERAWA Zweckverband Delitzsch-Rackwitzer Wasserversorgung (DERAWA) und dem Wasserwerk Torgau-Ost (Fernwasserversorgung) werden entsprechend des Umweltbundesamtes nach § 11 (1) der Trinkwasserverordnung vom 21. Mai 2001, in der jeweils gültigen Fassung, folgende  Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren verwendet, Calciumhydroxid zur Einstellung des pH-Wertes, Aluminiumsulfat zur Flockung und Pulveraktivkohle als Adsorbens nur bei Bedarf (bis 05/2015) sowie Chlor (siehe Tabelle Komponente 2) zur Desinfektion.

Trinkwasser von DERAWA - Natürlich Bleifrei!

Zum 1. Dezember 2013 wurde der Grenzwert für Blei im Trinkwasser auf 10 Mikrogramm je Liter begrenzt um die Verbraucherinnen und Verbraucher besser vor einer gesundheitsschädlichen Aufnahme von Blei mit dem Trinkwasser zu schützen.

Der Zweckverband DERAWA hat seit den 90er Jahren kontinuierlich vorhandene Bleihausanschlussleitungen gegen neue Anschlussleitungen aus Polyethylen (PE-Leitungen) ausgewechselt. Seit dem 1. Dezember 2013 sind die uns bekannten, im Plan verzeichneten Trinkwasserleitungen unseres Versorgngsnetzes bleifrei.

Dennoch kann es sein, dass Trinkwasserrohre in der Hausinstallation in einigen Gebäuden noch aus Blei sind. Dies können Sie durch Befragung beim Hauseigentümer, eigene Sichtkontrolle z. B. im Keller, durch Hinzuziehen eines Fachbetriebes des Sanitär-und Heizungshandwerkes oder auch Messung des Bleigehaltes durch ein Trinkwasserlabor überprüfen. Für die Hausinstallation hinter dem Wasserzähler des  Zweckverbandes DERAWA ist der Hauseigentümer verantwortlich, mit dem Sie darüber sprechen sollten.

Für Fragen zu unseren Anschlussleitungen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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